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private Wetterstationen Schwörstadt

Anschrift
Schwörstadt
Website
http://www.wetter-schwoerstadt.de/
Gründungsjahr
1998
Lage
304 über N.N.
Einordnung
Baden-Württemberg | Deutschland | Europa

Profil

Die privaten Wetterstationen Schwörstadt liegen beim Dreiländereck Deutschland/Schweiz/Frankreich am Hochrhein, direkt an der schweizer Grenze am Fuße des Dinkelberges, einem Ausläufer des Südschwarzwaldes. Hier finden Sie aktuelle Wetterdaten, Monats- und Jahrestabellen und Diagramme seit 1998, sowie Wetterbilder und interessante Wetter-Links.

Aufgrund des Windphänomens „Möhlin-Jet“ werden wir in Schwörstadt von der Natur in Sachen Wetter begünstigt. In den Wintermonaten November bis Februar kommt das Gebiet Schwörstadt bis Basel zu doppelt so vielen Sonnenstunden wie das Schweizer Mittelland und der Jura-Südfuß.

Bei winterlichen Hochdrucklagen mit einer Hochnebelgrenze unter 1000 Meter und Höhenwinden aus Süden oder Süd-Westen haben wir in Schwörstadt und rheinabwärts bis Basel schon von früh morgens strahlenden Sonnenschein, während ca. 5 km östlich rheinaufwärts von Bad Säckingen bis oft zum Bodensee den ganzen Tag die Hochnebeldecke nicht aufreißt. Bei solchen Wetterlagen sammelt sich im Becken des Schweizer Mittellandes Kaltluft an und das Mittelland liegt unter einer Hochnebeldecke. Wenn das Becken voll ist, beginnt die kalte Luft durch die niedrigste Stelle, nämlich das Aaretal, abzufließen und strömt weiter dem Rhein entlang nach Westen. Zwischen Frick und Zeiningen fließt über den niederen Tafeljura ebenfalls Kaltluft aus dem Mittelland ins Rheintal. Die beiden Luftströme vereinen sich und zwängen sich durch den Engpass zwischen dem Eggberg oberhalb Bad Säckingen und dem Zeiningerberg. Auf Grund dieser Engstelle wird die Luftbewegung gebündelt und beschleunigt. Aus dem Wind wird ein Jet, der sich dann nach Nordwesten über den Dinkelberg davonmacht. Ein kleiner Strom weht den Rhein entlang weiter Richtung Basel. Mit auffälliger Häufigkeit löst sich der Nebel der mit der Kaltluft aus dem Mittelland kam, östlich von Möhlin auf. Über dem Möhliner Feld sind manchmal noch Nebelzungen sichtbar, die in der Stromlinie des Jet liegen. Westlich des „Möhlin-Jets“ Richtung Basel ist der Himmel hingegen klar. Trotz einer Studie aus dem Jahr 1981 (Climod) ist es bis jetzt nicht genau geklärt, weshalb sich der Nebel im Bereich des „Möhlin-Jet“ auflöst. Eine große Rolle spielt sicher die Erwärmung der Luft, durch das Absinken auf der Juranordseite erwärmen sich die Luftmassen. In warmer Luft löst sich der Nebel auf oder kann sich gar nicht bilden.

Wetterstation (A) Schulstraße - 304 m.ü.M. (seit Dezember 1997) Am südlichen Fuße des Ossenberges, Hanglage, windgeschützt, östlich und westlich Gartengelände, nördlich Hang mit Mischwald, Gebäude in unmittelbarer Nähe.

Wetterstation (B) Ortsausgang West - 296 m.ü.M. (seit Dezember 2003) In unmittelbarer Nähe des Rheins, freies ebenes Wiesengelände, Wind kann ungehindert durchströmen, nördlich 1 Gebäude ca. 20 m entfernt, östlich 1 Gebäude ca. 40 m entfernt. Die örtlichen Gegebenheiten dieser Wetterstation entsprechen den Anforderungen des Deutschen Wetterdienstes.

Messtechnik:

Funk-Wetterstation ELV WS 2500, die Temperatursensoren befinden sich in der Wetterhütte

zusätzlich ab Oktober 2006 DAVIS Vantage Pro 2 Aktive, Niederschlagsmesser beheizt mit Vogelschutz

Um nicht ganz auf die Elektronik angewiesen zu sein, sind folgende manuelle Messeinrichtungen von aufgelöster Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes im Einsatz: manueller Niederschlagmesser 200 cm² Auffangfläche, beheizter Hellmann Niederschlagsschreiber 200 cm² Auffangfläche, Minimum- und Maximum-Thermometer, Erdoberflächen-Minimum-Thermometer und ein Thermo-Hygrograph zur Aufzeichnung der rel. Luftfeuchte und Temperatur.


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